Rezepte und nützliche Informationen rund um unsere Produkte!

WISSENSWERTES WEIN

  1. Nomacorc
  2. Moscato d’Asti
  3. Weine aus dem Piemont
  4. Gambero Rosso Weinguide
  5. Luca Maroni – Weinkritiker
  6. Fiano Minutolo
  7. Zuckergehalt und Klassifizierung bei Schaumwein/Champagner
  8. Azienda Agricola Fabiana
  9. Wer ist Robert Parker
  10. Was ist Wine Spectator
  11. Weinbewertung: das 100 Punkte-System
  12. Was ist Wine Enthusiast
  13. Was ist Gambero Rosso
  14. Empfohlene Wein-Trinktemperaturen
  15. Biologischer Weinbau
  16. Apulien
  17. Rotwein
  18. Weisswein
  19. Roséwein
  20. Wichtigste Rebsorten Apuliens

OLIVENÖL

  1. Warum ein Olivenöl D.O.P.
  2. Olivenöl Extra Vergine

CATERING

  1. Catering, alles ist möglich…

WISSENSWERTES APULIA PRODUKTE

  1. Geschenk-Korb
  2. Haltbarkeitsdatum Apulia Produkte
  3. Frisch ins Glas, keine 48 Stunden nach der Ernte

WISSENSWERTES ZUR AGB'S

  1. Zahlungsmöglichkeiten
  2. Was für Porto und Versandkosten werden verrechnet?

WISSENSWERTES ZUR RUBRIK HÄNDLER (Detail- & Grosshandel)

  1. Gibt es eine Mindestbestellung für Grosshändler?
  2. Kann ich auch als Grosshändler diese Produkte kaufen?

WISSENSWERTES PASTA VERA

  1. GVO-Frei und nur aus eigenem Hartweizen
  2. Traditionelle Pasta
  3. Durch Bronzeformen gezogen
  4. Rigavera – Warum innen geriffelt

REZEPTE & TIPPS ZU IN ÖL EINGELEGTE ANTIPASTIS

  1. Tipps zu unseren Antipastis in Olivenöl

REZEPTE & TIPPS ZU GRILLIERTEN ANTIPASTIS

  1. Tipps zu unseren grillierten Antipastis

REZEPTE & TIPPS ZU UNSEREN PATES & CREMES

  1. Orecchiette mit Cime di Rape
  2. Patès und Crèmes, so viele Einsatzmöglichkeiten

REZEPTE & TIPPS ZU UNSERER BRUSCHETTA

  1. Bruschetta auch zur Pasta

REZEPTE & TIPPS ZUR AROMATISIERTEN PASTA

  1. Spaghetti aromatisiert Nero di Seppia
  2. Linguine aromatisiert Pilze
  3. Linguine aromatisiert Zitrone
  4. Linguine aromatisiert Trüffel

Nomacorc

Die so hergestellten Verschlüsse ergeben gemäß Angaben des Herstellers eine kalkulierbare, konstante Sauerstoff-Durchlässigkeit und schützen vor unerwünschten Geschmacksnoten als Folge von Oxidation, Reduktion oder Korkschmecker. Reduktive Noten können durch chemische Reaktion während der Gärung aufgrund unangenehmer Schwefelverbindungen, aber auch noch in der Flasche gebildet werden. Es gibt unterschiedliche Sauerstoffraten in der Bandbreite Schaumweine bzw. kurzzlebige Stillweine bis langlebige Weine. Die Auswahl eines Betriebes für den „richtigen“ Verschluss je Weintyp wird durch die eine Software unterstützt, die Rebsorte, Herstellungsprozess, Weinparameter und Sortenspezifika in Bezug auf das Sauerstoffmanagement berücksichtigt.

Die Produkte für die langlebigen Weine sorgen für ein kontrolliertes Sauerstoffmanagement in zwei Phasen. In der Anfangsphase lässt der Verschluss nahezu keinen Sauerstoff durch. Während des Reifestadiums hingegen erfolgt dann ein äußerst niedriger, als Nanooxigenation bezeichneter konstanter Sauerstofftransfer (siehe unter Mikrooxigenation). Die Korken der Produktlinie „Nomacorc Green Line“ werden aus pflanzenbasierten, aus Zuckerrohr gewonnenen Polymeren hergestellt. Sie umfasst fünf Marken für Weine mit jeweils unterschiedlicher Reifedauer bzw. Haltbarkeit sowie auch unterschiedlicher Korkenlänge von 36 bis 53 mm. Die einzelnen Korken bewirken einen jeweils unterschiedlichen Sauerstofftransfer. Das sind Reserva (bis 25 Jahre), Select Green (100 bis 15 Jahre, 300 bis 10 Jahre, 500 bis 8 Jahre), Classic Green (bis 5 Jahre), Smart Green (bis 3 Jahre) und der Sektkorken Zest Premium (bis 2 Jahre). Siehe auch andere Alternativen unter Verschlüsse.


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Moscato d’Asti

Moscato – mehr als einfach nur ein Dessertwein!

Moscato ist eine alte Rebsorte, die aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt und sich dann auf viele andere Gebiete ausgebreitet hat. Im Piemont reicht es bis ins Jahr 1300 zurück. Der Begriff „Moscato“, was soviel wie „duftend“ bedeutet, tauchte erstmals im Mittelalter auf, wurde aber bereits von den Griechen und Römern verwendet.

Der Unterschied zwischen Moscato und Spumante

Im Unterschied zum Asti Spumante ist der Moscato d’Asti ein nur leicht perlender Wein, der meistens mit einem normalen Korken verschlossen ist. Sein Kohlensäure-Gehalt ist so gering, dass er nicht als Frizzante (Perlwein) gilt. Moscato d’Asti ist wesentlich süsser als der Spumante, weil die Gärung in einem wesentlich früheren Stadium unterbrochen wird und somit noch viel unvergorener Traubenzucker zurück bleibt.

DAS PASST!

Vor dem Start ist es notwendig, eine Grundregel zu beachten: Süss passt zu Süss. Ausgezeichnet in Kombination mit einem Biskuitkuchen, süßen Sablés und allen klassischen Donuts, in diesem Fall wird der Moscato bei 6° – 8° Grad serviert. Das Vorhandensein von Kohlendioxid in den Weinen, der Alkoholgehalt und der nicht zu hohe Zuckergehalt stehen im Einklang mit der Weichheit der Süßigkeiten.

Passt vorzüglich auch mit Obsttorten aller Art, es sollten jedoch die Orangenkuchen vermieden werden.  Mit Mandelgebäck und mit allen getrockneten Früchten wie die toskanischen Cantucci, ist der Moscato ein Gedicht.

Da er ein sehr reichhaltiger und angenehmer Wein mit einer bemerkenswerten Ausgewogenheit ist, wird er normalerweise mit Sauerteig-Desserts wie den großen Weihnachtsklassikern Panettone und Pandoro kombiniert.

Unser Moscato passt jedoch auch einfach so, zwischendurch. Geniessen Sie ihn bei einem guten Gespräch oder ganz einfach unter Freunden.

UNGLAUBLICH – ABER DAS PASST AUCH!

Viele Menschen glauben, dass Moscato nur zu Desserts passt, und es gibt wirklich nichts Besseres, als ihn mit Keksen und traditionellem Gebäck zu begleiten.

Aber die Bauern, die das piemontesische Land bewirtschafteten, kombinierten den Moscato mit einem salzigen Snack und viele der heutigen Sommeliers wurden von ihnen inspiriert.

Mario Soldati, einer der ersten italienischen Feinschmecker, schlug vor, den Moscato mit frischer Salami zu kombinieren und ihn mit Feigen oder Melone zu begleiten. Auch in diesem Fall hilft Kohlendioxid bei der Entfettung des Mundes, während der Geschmack der Salami und die Süße des Weines dem Gaumen einen angenehmen Kontrast verleihen.

Interessant ist auch die Kombination mit würzigen Gerichten der ethnischen Küche, insbesondere der indischen.

Die vielleicht gewagteste Kombination ist die mit Muscheln oder Austern. Um alle süss-salzigen Kombinationen zu wagen, servieren Sie den Moscato richtig kalt, um das Zuckergefühl zu senken und den Säureanteil zu erhöhen.

DAS PASST GAR NICHT!

Den Moscato d’Asti niemals mit etwas servieren, das mit einer bitteren oder sehr alkoholischen Note endet.

Ein Wein, der nicht zu sehr süssen und cremigen Desserts, zu Kaffee oder Tiramisu passt. Auch Schokoladendesserts sollten vermieden werden.


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Weine aus dem Piemont

Geschichte: Schon die Römer der Antike tranken Wein aus dem Piemont, dem Land „am Fuss des Berges“. Besonders eindrucksvoll sind die vielen mittelalterlichen Schlösser. Historisch gehört das Piemont zu den reichsten Regionen Italiens.

  • Geografie: Die hügelige Landschaft liegt wie ein riesiges Tal zwischen den Ausläufern der Alpen im Süden und dem Apennin im Osten. Die Weinlagen befinden sich ausschliesslich an Südwest- und Osthängen.
  • Klima: Das kühle Klima lässt die Trauben langsam reifen, wodurch sie sehr aromatisch werden.
  • Boden: Es überwiegt vulkanischer Tuff (tufo), auch Kalkböden kommen reichlich vor.
  • Piemont-Weine: Sie bestehen zu 85 Prozent aus Rotwein. Der kraftvolle Barolo gilt oftmals als bester Wein Italiens. Der Barbaresco ist leichter, fruchtiger und reift schneller. Die ein wenig verkannten Weine Barbera d’Alba und Barbera d’Asti sind robust, etwas leichter und werden selten gelagert. Noch leichter sind Dolcetto d’Alba beziehungsweise d’Asti und Grignolino. Hinter der Bezeichnung Freisa verbergen sich süsse, perlende und helle Rotweine. Der blumige, lieblich schmeckende Schaumwein Asti Spumante ist der Exportschlager des Piemont. Trockene Weissweine stammen vor allem aus der Piemonter Ortschaft Gavi, während Wermut eine Spezialität aus Turin ist.
  • Rebsorten: Die Hauptrebsorte ist Nebbiolo; aus ihr werden Barolo, Barbaresco und Gattinara (unter der Bezeichnung Spanna) erzeugt. Andere Rotweine tragen oft den Namen der Rebsorte, kombiniert mit der Herkunftsbezeichnung: Barbera d’Alba, Dolcetto d’Asti usw. Zwei eher neue Weine sind der rote und der weisse Roero Arneis.
  • Rebfläche und Produktionsmenge: Auf rund 62’000 Hektar werden jedes Jahr rund 3 Mio. Hektoliter Wein produziert. Davon sind circa 20 Prozent DOC- beziehungsweise DOCG-Weine.

 


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Gambero Rosso Weinguide

Der wichtigste Weinguide Italiens

Der neue Gambero Rosso 2018 ist Ende Oktober 2017 erschienen. Eigentlich heißt er „Vini d’Italia“ und wir herausgegeben vom Verlag Gambero Rosso. Lange Zeit galt er unangefochten als der der wichtigste Weinführer Italiens. Es gibt dieses Büchlein, seit nun fast 30 Jahren. Es wrid jedes Jahr komplett neu geschrieben und enthält etwa 20.000 Weine. Sie können sich vorstellen, wie viel Wein da verkostet werden muss. Überhaupt aufgenommen zu werden ist bereits eine Auszeichnung. Eine Auszeichnung mit 3 Gläser ist die Topbewertung, die vergeben wird. Es werden jeweils die besten Weine der jeweiligen Region ausgezeichnet. Somit ist Qualität eines 3-Gläser-Weins aus Kalabrien nicht unbedingt mit einem Barolo mit 3 Gläser zu vergleichen. Manches ist auch Politik, darum nehmen unsere Sommeliers jeden Tipp einzeln unter die Lupe und kommentieren, was sie davon halten.


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Luca Maroni – Weinkritiker

Weine mit viel Frucht und Kraft

Luca Maroni liebt sein Italien, Und er liebt Weine mit viel Kraft, mit einer intensiven Frucht und einem weichen Kern. Er hat sein ganz eigenes Bewertungs-Schema geschaffen. Immer auf der Suche nach dem perfekten Wein. Und doch hat er noch nie 100 Punkte vergeben. Im Scherz hat er einmal gesagt: „Sobald ich einem Wein die 100 Punkte gebe, habe ich mein Ziel erreicht und kann aufhören.“ Bis jetzt hat er maximal 99 Punkte vergeben.

Luca Maroni – so lesen Sie seine Bewertungen

  • Frucht – max 33 Punkte
    Er liebt Aromen, er liebt die Frucht im Wein. So wie ich, mag er es einfach, wenn ein Wein eine tolle, klar definierte Fruchtaromatik und Fruchtintensität hat.
  • Kraft – max. 33 Punkte
    Darf es ein bisschen mehr sein? Er liebt kraftvolle, dichte Weine. Es darf auch mal so richtig mächtig sein. Filigrane Weine haben es ein bisschen schwer bei ihm. Er mag Weine, die den Mund ausfüllen.
  • Balance – Ausgewogenheit – max 33 Punkte
    Er mag weiche, harmonische Weine. Was er nicht mag sind Bittertöne und Säure. Solche Weine sind für ihn dann nicht ausgewogen und harmonisch und bekommen an dieser Stelle einfach weniger Punkte.

Luca Maroni 96-99 Punkte – meine Top 10

Luca Maroni ist eine meiner Inspirations-Quellen. Viele junge Winzer wollen seine Meinung. Neue Weine landen daher sehr schnell, sehr früh, bei ihm auf dem Probiertisch. Und wenn er von einem Wein begeistert ist, werde ich neugierig und probiere auch. Wenn dann Victor mit dem Weingut noch einen interessanten Preis aushandeln kann, so dass meine Preis-Genuss-Wertung entsprechend nach oben schnellt, finden Sie das Ergebnis hier bei VIPINO.

Luca Maroni und ich sind uns noch nie begegnet, trotz unserer gemeinsamen Leidenschaft für den italienischen Wein. Aber wir teilen etliche Ansichten, wenn es um den modernen italienischen Wein geht. Und so sind es immer wieder die gleichen Weine, die uns gefallen. Nicht immer, aber immer öfter… lach!


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Fiano Minutolo

minutoloEs ist wichtig zwischen Fiano aus Kampanien und Fiano aus Apulien zu unterscheiden. Die in Apulien beheimateten Rebsorten Fiano Minutolo, Fiano Aromatico und Fianello sind nicht mit dem Fiano aus Kampanien identisch. Es handelt sich um stark aromatische Rebsorten, welche ausschließlich in Apulien gedeihen.


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Warum ein Olivenöl D.O.P.

Der Begriff DOP (italienisch: Denominazione origine protetta, englisch: DPO = Denomination of protected origin) steht im Deutschen für geschützte Herkunft. Es ist ein Gütesiegel, das für Lebensmittel ein bestimmtes Herkunftsgebiet kennzeichnet und ein Produkt hoher Qualität auszeichnet.

Im Bereich Olivenöl werden in den Erzeugernländern entsprechende Zonen ausgewiesen. Für diese Zonen legt der Gesetzgeber fest

  • welche Olivensorten verwendet werden dürfen,
  • wie hoch die chemisch nachweisbare Qualität des Olivenöls sein muss (Säuregehalt, Peroxidzahl, Polyphenolgehalt, etc.),
  • wie hoch die erzeugte Menge an Olivenöl sein darf.

Für den Endverbraucher soll dies gewährleisten,

  • hohe Qualität des Produkts (im Fall des Olivenöls deutlich höhere Anforderungen, speziell Säuregehalt, Peroxidzahl und Gehalt an Polyphenolen),
  • garantierte Regionalität des Produkts (d.h. keine Oliven aus anderen Regionen des Erzeugerlandes geschweige denn importierte Oliven).

Für die Hersteller bedeutet dies erhöhten Aufwand, da zur Erlangung des DOP-Zertifikats Proben zur chemischen Analyse an staatliche oder vom Staat autorisierte Organisationen abgegeben werden müssen.


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Olivenöl Extra Vergine

Olivenöl: Qualität ist keine Geschmackssache!

Wie gutes Olivenöl schmeckt, kann nur wissen, wer jemals solches unter der Nase und im Mund hatte. Leider stellen diese Kenner eine Minderheit unter den Olivenölverbrauchern dar. Im Laden schauen viele beim Olivenöl zuerst auf den Preis. Viele Aromen werden dann gemeinhin als „typisch“ verstanden. Das führt oft soweit, dass wirklich gute Olivenöle, die frische Olivenaromen, eine gewisse Bitterkeit und vor allem die charakteristische Schärfe aufweisen, abgelehnt werden.

Qualität kann subjektiv sehr unterschiedlich empfunden werden. Wer an Geschmackloses gewöhnt ist, wird sich an Geschmackvollem stören. Wer an starke Gerüche und Geschmacksnoten gewöhnt ist, wird Feinheiten nicht zu schätzen wissen. Wer nur Fehlerhaftes kennt, dem wird ein sauberer Geschmack fad vorkommen. Und wer noch nie ein gutes Olivenöl genossen hat, wird von dessen Bitterkeit und Schärfe schockiert sein.

Aber Achtung: Ob ein Olivenöl gut ist oder fehlerhaft (mit anderen Worten: Extra Vergine oder nicht), ist nicht Geschmackssache, sondern eine objektiv feststellbare Tatsache. Es braucht eine gewisse Erfahrung, um ein fehlerfreies Öl (Extra Vergine) von einem fehlerhaften (Vergine oder Lampant) unterscheiden zu können.

Qualität ist auch für das Gesetz ein Thema. Es definiert verschiedene Gütekategorien, die von einer ganzen Reihe chemischer Grenzwerte definiert werden und einen Paneltest bestehen müssen. Auch die Produktionsreglemente der DOP-Olivenöle bedienen sich analytischer Grenzwerte, um die Mindestqualität und die Authentizität der Olivenöle kontrollierbar zu machen.

Wie Extra Vergine schmecken muss

Ein gutes Extra Vergine zeichnet sich durch extreme Frische aus, in der Farbe, in der Nase, im Gaumen. Olivenöl sollte nicht allzu dick- sondern eher dünnflüssig sein. Gelbe, matte, dickflüssige Öle sind bereits von ihrem Aussehen her abstoßend und schmecken nie gut. Olivenöl kann tiefgrün sein, hellgrün, grüngelb oder goldgelb mit feinem Grünschimmer, wichtig ist lediglich, dass es leuchtet. Wenn man es auf den weißen Teller oder auf eine Brotscheibe gießt, soll es einen verführen, nicht abstoßen. Dunkelgelbe Farbe weist auf fortgeschrittene Oxidation hin.

Die Farbe des Olivenöls ist für die offizielle Klassifizierung unbedeutend und wird nicht berücksichtigt, für den Verbraucher spielt das Aussehen hingegen dieselbe Rolle wie beim Wein. Strohgelbe, zähflüssige Öle sind weit weniger appetitlich als grüne oder goldgrüne Olivenöle.

Man kann davon ausgehen, dass Olivenöle mit grünen Reflexen olivenfruchtiger schmecken als gelbe Öle. Die Behauptung jedoch, dass die grüne Farbe mancher Qualitätsöle vom Mitmahlen der Olivenblätter herrühre, zeugt von mangelnder Sachkenntnis. Die grüne Farbe von Olivenölen stammt von der Verarbeitung grüner, noch unreifer Früchte. Schwarze, überreife oder gar in ausgelegte Netze oder zu Boden gefallene Oliven ergeben gelbe, süßliche Öle ohne ausgeprägte Frucht.

Frische in der Nase ist erstes Qualitätskriterium. Grüne Aromen wie frisch geschnittenes Gras, unreife Oliven, Artischocken, grüne Tomaten deuten auf gesunde Oliven hin, die im richtigen Moment geerntet wurden, nicht zu unreif und nicht zu reif. Überreife Oliven, aber auch oxidative Behandlung in der Ölmühle und bei der Lagerung ergeben Noten, die an Mandeln, Haselnüsse und Butter erinnern. Verletzte, faule, von Schädlingen befallene, mehrere Tage herumliegende Oliven sowie unsachgemäße Behandlung des Olivenbreis in der Ölmühle ergeben Öle mit Fehlaromen. Im Gaumen muss die Aromenfrische Bestätigung erhalten. Nicht alle Fruchtaromen sind willkommen, so weisen beispielsweise süße Aromen von reifer Banane oder Apfel sowie gekochtes Gemüse auf eine unsachgemäße Behandlung der Oliven oder des Olivenbreis hin.

Geschmackliche Harmonie ist bei einem guten Olivenöl willkommen, die Bitterkeit ist zwar unabdingbares Qualitätsmerkmal, sollte jedoch nicht hervorstechen und die Wahrnehmung der Frucht behindern. Gleichwohl: Ein Extra Vergine, das nicht über eine spürbare Bitterkeit verfügt und nicht deutlich scharf schmeckt, erhält in der Verkostung Abzüge.

Je mehr wir über Olivenöl wissen, je mehr Image einzelne Ölerzeuger dank der Qualität ihres Öls kreieren können, desto weniger werden sich die Konsumenten am Preis orientieren müssen. Allerdings befinden wir uns heute erst ganz am Anfang der neuen Olivenölhochkultur, noch sind perfekte Olivenöle eher selten, noch arbeiten zu viele Ölmühlen mittelmässig, noch verstehen wir alle zu wenig vom Saft der Olive, noch wird das Angebot von identitätslosen Industrieprodukten von fehlerhaften Produzentenölen dominiert.

Aufgrund der Verbreitung der Billigöle und der Rarität von Qualitätsölen haben sich breite Verbraucherschichten statt an den Duft von frischen Oliven sowie die charakteristische Bitterkeit und Schärfe des echten Extra Vergine an falsche Aromen gewöhnt. Die Leute haben sich einen Geschmack als „typisch“ eingeprägt, der auf fortgeschrittene Verderbnis der Oliven und Ranzigkeit zurückzuführen ist.

Die Fruchtigkeit der Olive ist ihnen fremd und die Bitterkeit und die Schärfe lehnen sie als Zeichen von Verderbnis ab. Noch ist die qualitative Heterogenität der angebotenen Olivenöle zu verwirrend für den Konsumenten, der im selben Regal hervorragende Olivenöle neben geschmacklich uninteressanten Produkten antrifft. Die von der EU geschützten Ursprungsbezeichnungen, die Arbeit mancher Autoren, rasch wachsender Qualitätsehrgeiz unter den Ölproduzenten und immer fleißiger veranstaltete Verkostungen auf Profi- und Verbraucherebene werden die Kultur des Olivenöls in den nächsten Jahren jedoch rasch voranbringen.

 Qualität ist eine moderne Erfindung

Olivenöl ist im Mittelmeer seit 6000 Jahren eine wichtige Fettquelle. Bis spät ins 20ste Jahrhundert hinein diente Olivenöl nicht nur der Hautpflege, der Wundheilung und der Ernährung, sondern auch als Lampenöl und Wärmequelle. Ausgrabungen auf Zypern haben ergeben, dass vor gut 4000 Jahren Kupfer mit Hilfe von olivenöl-genährtem Feuer gewonnen wurde. Mit dem Öl konnte in der Esse eine Temperatur von mehr als tausend Grad erreicht werden. Zudem waren Oliven seit jeher ein wichtiges Lebensmittel und Öl eine hervorragende Energiequelle. Aber so wie der meiste Wein damals als Essig konsumiert wurde, so war das Öl damals ziemlich übelriechend.

Es gibt doch tatsächlich Autoren, die verherrlichend von altrömischen Zeiten berichten und behaupten, damals sei das Olivenöl besser gewesen als heute. Wer auch nur ein bisschen was von Biochemie und Lebensmitteltechnologie versteht, schließt aus, dass mit den damals zur Verfügung gestandenen Methoden Köstliches hervorgebracht wurde. Möglicherweise war immerhin das Öl der ersten, kalten Pressung – damals waren mehrere Durchgänge nötig, um alles Öl aus dem Brei zu pressen – tatsächlich genießbar und mit der Qualität der Produktion von Ölmühlen mit Mühlsteinen und hydraulischen Pressen vergleichbar.

Die mit den alten Methoden gewonnenen Öle waren jedoch starkem Luftkontakt ausgesetzt und dadurch in ihrer Haltbarkeit stark beeinträchtigt. Was da bei den weiteren Pressungen aus der Kelter rann und am Ende mit heißem Wasser ausgespült wurde, war keine Delikatesse. Aber trotzdem bewahrte dieses Öl vor Hunger und Dunkelheit. Noten von Artischocken, frischen Mandeln und Tomatenblättern brachte bis vor wenigen Jahren keiner mit Olivenöl in Verbindung. Der Qualitätsanspruch an Olivenöl ist eine typische Erscheinung unserer Wohlstandsgesellschaft. Genau gleich wie wir Weine mit Essigstich nicht mehr mögen.

Qualitätshemmnis: Falsche Traditionen

Tradition kann Reichtum sein. Auf schlechten Traditionen zu bestehen, heißt jedoch, den Fortschritt zu verpassen. Schlechte Traditionen bei der Ernte und der Verarbeitung stellen vor allem in alten Produktionsgebieten ein hartnäckiges Problem dar. Während die neuen Olivenölproduzenten stets die frischesten Erkenntnisse und die modernste Technologie für Anbau und Extraktion anwenden, entschuldigt man in vielen Anbaugebieten schlimme Rückständigkeit mit Tradition.

Um ein echtes Extra Vergine, also ein natives Olivenöl ohne jegliche Noten von Oxidation und Stichigkeit zu erzeugen, sind Bedingungen erforderlich, die heute leider nicht von allen Betrieben erfüllt werden.

Oliven, die sorgsam geerntet und innerhalb weniger Stunden – also bevor sich erste Zersetzungserscheinungen bemerkbar machen – in der Ölmühle verarbeitet werden, sind zum Glück nicht mehr die Ausnahme. Natürlich nur bei guten Oelproduzenten. Des Weiteren handelt es sich beim Olivenbrei, der verarbeitet wird, um eine biochemisch hochreaktive Substanz, die in wenigen Minuten verderben kann.

Olivenbrei und trübes Olivenöl sind extrem empfindliche Substanzen, die nicht nur sämtliche Fremdaromen aufnehmen, sondern sich unter Luft- und Wärmeeinfluss rasch zersetzen. Die Ölgewinnung mit hydraulischen Pressen und Pressmatten mag zwar einer uralten Tradition entsprechen, ist aber aus hygienischen und qualitativen Gründen völlig überholt.

Eine falsche Tradition ist auch die Unart, Olivenöl ungefiltert abzufüllen. Manche Produzenten gehen sogar soweit, „unfiltriert“ auf die Ölflaschen zu schreiben. Dabei könnte den Produzenten jeder Chemielaborant erklären, welch zerstörerische Wirkungen die Trübung auf die Ölqualität hat.

Ein oft gehörtes Argument ist diesbezüglich das der Natürlichkeit: „Trübe Öle sind natürlicher als gefilterte.“ Das ist richtig. Nur: Lebensmittel entstehen, indem natürliche Prozesse zu Gunsten des Wohlgeschmacks und des Nährwertes gesteuert werden. Bei der Ölgewinnung aus Oliven kann der Mensch in verschiedenen Momenten mit Kunsttricks eingreifen, um Öl mit möglichst viel und möglichst unverdorbenen natürlichen Substanzen zu erhalten. Es steht außer Frage, dass die Qualität des Olivenöls allgemein verbessert werden muss. Genauso wie das auch beim Wein geschah: Auch die Weinqualität erlebte als Folge steigender Ansprüche der Verbraucher in den vergangenen dreißig Jahren eine enorme Steigerung. Es ist aber auch klar, dass die großen Ölmassen nicht unverkauft bleiben können, selbst wenn es sich um mindere Qualität handelt.

Öle mit kleinen Fehlern (Nativ oder Vergine) haben durchaus ihren Nutzen. Auch wenn Feinschmecker sie links liegen lassen, haben diese Öle doch ihre gesundheitlichen Vorzüge und sind zudem für Leute erschwinglich, die zwar von der Mittelmeerdiät überzeugt sind, deren Haushaltsbudget den regelmäßigen Kauf von Spitzenölen aber nicht zulässt. Gesundheitlich und geschmacklich ungleich weniger interessant sind die Vertreter der Kategorie Olivenöl. Die Raffinierung lässt außer den Fettsäuren nichts von den positiven Eigenschaften des Öls der Olive übrig. Solange jedoch minderwertiges Olivenöl zu Spottpreisen als Extra Vergine auf den Markt gebracht werden darf, solange wird die Produktion der großen Massen qualitativ nicht vom Fleck kommen.

Als Zulieferer der Ölindustrie sind die meisten Produzenten von den Marktpreisen abhängig. Die Produktionskosten von Oliven für Extra Vergine sind ungleich höher als die für Lampantöl. Da der Preis, der den Produzenten ausbezahlt wird, jedoch für die beiden Qualitäten praktisch derselbe ist, neigen diese dazu, den Aufwand möglichst gering zu halten: Statt frisch vom Baum gepflückte werden sie weiterhin zu Boden gefallene, überreife und faulige Oliven zur Ölmühle bringen.

Leider ist nicht nur die Qualität der billigen Discount-Olivenöle schlecht, auch die Öle landwirtschaftlicher Selbstvermarkter sind oft unbefriedigend. Daran ändert auch empörter Produzentenstolz nichts! Die Überschwemmung des Marktes mit billigem Extra Vergine lähmt die Qualitätsentwicklung des ganzen Sektors.

Zeichen von Qualität: Kratzen im Hals

Das Kratzen im Hals ist jedoch nicht eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Extra Vergine, das sogar vom Gesetz verlangt wird. Echtes, hochwertiges Olivenöl ist nicht nur fruchtig, sondern immer auch bitter und scharf. Die EU-Verordnung 796 von 2002 sieht als positive sensorische Merkmale ausschließlich die drei genannten vor:

Fruchtig: Gesamtheit der je Olivensorte und Merkmale eines Öls unmittelbar oder retronasal wahrgenommenen Geruchsempfindungen aus gesunden und frischen, grünen oder reifen Früchten.

Bitter: typischer Geschmack von Öl aus grünen oder grünlichen Oliven.

Scharf: taktil empfundenes Prickeln, typisch für Öle, die zu Beginn des Wirtschaftsjahres hauptsächlich aus noch grünen Oliven gewonnen werden.

Es gibt außerhalb der Produzentenländer viele Verbraucher, die Schärfe bei einem Öl als störend empfinden. Das ist aber kein Problem, gibt es doch genügend andere Fette, die mild schmecken: raffinierte Pflanzenöle, Butter, raffiniertes Olivenöl, Schweineschmalz etc… Aber echtes Extra Vergine gehört nicht zu den mild schmeckenden Fetten, Extra Vergine kratzt definitiv! Wer ein Öl nicht mag, das im Hals kratzt und leicht bitter ist, kann nicht von sich behaupten, er möge Extra Vergine …

Möglicherweise ziehen manche an Olivenöl nicht gewohnte Verbraucher mildere Öle mit geringerem Polyphenolgehalt vor. Sie halten sich am besten an ältere Öle oder solche, die mit herkömmlichen Methoden (Mühlsteinen und Presse) gewonnen wurden. Die Milde und mehr oder weniger ausgeprägte Oxidationsnoten rücken diese Öle geschmacklich näher an im Norden verbreitete Fette.

Wichtiges Qualitätsmerkmal: Antioxidantien

Wir benötigen objektive, wiederholbare Qualitätsparameter, die mit Maschinen und Laborgeräten ermittelt werden können: Bereits sind im Gesetz zwei Dutzend Mindest- und Höchstwerte festgeschrieben.

Ein hochwertiges, natives Olivenöl, ein Extra Vergine im wahrsten Sinne des Wortes, besitzt intakte Triglyzeride (= Fette), leidet also weder unter abgespaltenen „freien“ Fettsäuren noch unter oxidativen Korrosionserscheinungen. Ein Top-Öl verfügt zudem über einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die ein bis zwei Gewichtsprozente ausmachen.

Unter diesen nicht-fetten Stoffen sind mehrere gesundheitsfördernde, antioxidative Substanzen, wobei die Polyphenole sicher die wichtigste Fraktion darstellen. Diese bitter bis scharf schmeckenden Stoffe schützen das Öl vor oxidativer Verderbnis, dem Ranzigwerden, und uns Menschen vor krankmachenden, freien Radikalen.

Der Gesamtgehalt an Polyphenolen hängt von der Sorte, der Herkunft, dem Klimaverlauf, dem Erntezeitpunkt, der Erntemethode und der Extraktionsmethode ab. Da diese Polyphenole das Öl vor Oxidation schützen, indem sie sich aufopfern und sich von den Sauerstoffatomen selbst oxidieren lassen, sinkt ihre Qualität bei schlechter Verarbeitung rasch.

Die fettlöslichen Polyphenole des Olivenöls sind die Spaltprodukte der wasserlöslichen Glycoside, also der in der Olive an Zuckermoleküle gebundenen Polyphenole Oleuropein und Ligstrosid. Erst der Luftkontakt bei der Verletzung der Oliven und beim Mahlvorgang erlaubt dem in der Olive vorhandenen Enzym Beta-Glucosidase, das Zuckermolekül abzuspalten und Oleuropein und Ligstrosid in fettlösliche Formen überzuführen. Diese originären Polyphenole haben hohe Molekulargewichte und werden durch hydrolytische Prozesse (in Präsenz von Wasser) in Polyphenole mittleren und später niedrigen Molekulargewichtes weiter aufgespalten oder durch Oxidation abgebaut.

Der hydrolytische Abbau der Polyphenole erfolgt in Gegenwart von Wasser. Kann eine erste Abbaustufe bereits in lagernden, verletzten Oliven und dem Olivenbrei in den Rührwerken stattfinden, erfolgt die Aufspaltung der Polyphenole danach im trüben Öl.

Allein schon deshalb sollte Olivenöl so rasch wie möglich nach der Pressung gefiltert und damit von den feinen Wassertröpfchen befreit werden. Auch wenn die chemische Analyse junger Olivenöle zwischen gefilterten und ungefilterten Ölen keine großen Unterschiede erbringt, ändert sich die Situation im Laufe der Monate nach der Ernte rasch.

Je höher der Gehalt an Polyphenolen mittleren und hohen Molekulargewichtes (Oleuropein- und Ligstrosid-Formen), desto potenter die antioxidative Wirkung eines Öls, desto gesünder und haltbarer also, aber auch bitterer und schärfer ein Öl.

Polyphenol-Spitzenwerte liegen zwischen 500 und 800 mg/kg, gut sind Werte ab 250 mg/kg. Polyphenole mit niedrigem Molekulargewicht (Tyrosol und Hydroxytyrosol) sind zwar immer noch nützlich, aber sie stellen die letzte hydrolytische Abbaustufe dar und sind weit weniger wertvoll als die dichteren Fraktionen. Ein recht gutes Beispiel wäre demnach 210/300 mg/kg, schlecht: 35/90 mg/kg, Spitze: 583/733.

Der gute Verkoster vermag sowohl den Gehalt als auch die Qualität der Polyphenole an seinem Gaumen zu spüren: Milde Öle weisen tendenziell einen geringeren Polyphenolgehalt mit einem hohen Anteil an Fraktionen geringen Molekulargewichtes auf, bittere und scharfe Öle hingegen sind reich an Polyphenolen, in der Regel mit hohem Anteil an Fraktionen mittleren und höheren Molekulargewichts.

Die Analyse der einzelnen Polyphenolfraktionen gibt deutliche Hinweise auf den Gesundheitszustand eines Olivenöls. Gleichzeitig gibt diese Analyse auch Auskunft über den gesundheitlichen Wert eines Öls.

Mit der HPLC-Methode (High Performance Liquid Chromatography) lassen sich die einzelnen Polyphenole mengenmäßig bestimmen. Obschon man mittels dieser Gehalte die Qualität eines Extra Vergine zweifelsfrei feststellen könnte, gibt es bis heute noch keine offiziell anerkannte Standardmethode für die HPLC-Bestimmung der Polyphenole.


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Catering, alles ist möglich…

Wir liefern an Firmen fixfertige „Finger-Foods“ aber auch warme Speisen. Alles wird immer frisch hergestellt. Wir können auch auf spezielle Wünsche eingehen und Ihren Anlass von A-Z organisieren. Verlangen Sie eine Offerte.


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Zuckergehalt und Klassifizierung bei Schaumwein/Champagner

KlassifizierungSchaumweine, Spumanti, Proseccos und Champagner werden nach dem Zuckergehalt klassifiziert. Die weiter unten aufgeführte Liste ermöglicht es Ihnen, sich in diesem „Labyrinth“ etwas besser zurecht zu finden.

Süsse Schaumweine gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Süss muss aber auch nicht immer billig bedeuten. Es gibt immer mehr qualitativ hochstehende Schaumweine, welche Sie unbedingt mal geniessen sollten.

Die Restzucker-Menge wird in Gramm pro Liter ausgewiesen.


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Azienda Agricola Fabiana

Der letzte Feinschliff!

Bei unserem Besuch bei der Familie Barulli von der Azienda Agricola Fabiana, konnten wir miterleben, wie der letzte Feinschliff vor der Ernte vorgenommen wird. Michele, der Junior-Chef, fährt mit uns zu seinen Weingärten. Seine Mutter arbeitet gerade am ausdünnen der Reben. Anna, wie Micheles Mutter heisst, ist eine sehr sympatische und schlanke Frau. Es ist über 36° warm. Trotzdem arbeitet sie sorgfältig und mit viel Liebe an jeder einzelnen Rebe. „Es ist sehr wichtig, dass wir nur die schönsten Trauben für unseren Wein nehmen“. Sie hat ein geübtes Auge. Die Barullis produzieren Wein schon in der dritten Generation.

fabianaAusdünnenUns blutet fast das Herz. Solch schöne Trauben einfach wegschneiden? Michele lacht. Er erklärt uns, dass sein Vater Antonio und er grossen Wert auf die Qualität legen. Darum sei es wichtig, auf ca. 30% der Ernte zu verzichten. Er sagt: „Das bemerken Sie spätestens beim trinken unserer Weine.“

Nach dem Rebschnitt und dem Jäten ist das Ausdünnen knapp vor Reifebeginn die letzte Möglichkeit, um den Ertrag der Rebstöcke auf ein qualitativ wie wirtschaftlich sinnvolles Niveau zu reduzieren.

Dabei schneidet kein Winzer gerne knapp vor dem “Endspurt” des Weinjahres Trauben auf den Boden. Schließlich hat er bis dahin viel Mühe investiert, um den Weinstock und die Trauben zu hegen und zu pflegen.

Jahrhundertelang stand die Ertragssteigerung und vor allem die Ertragssicherheit im Weinbau im Vordergrund. Fast alle Veränderungen (viele, aber nicht alle davon waren bzw. sind Verbesserungen) im Bereich der Rebvermehrung und -züchtung, bei den Erziehungssytemen, im Pflanzenschutz, bei der Bodenbearbeitung, der Düngung, etc. zielten auch oder vor allem auf höhere und/oder gleichmäßigere Erträge ab.

Seit vergleichsweise kurzer Zeit steht aber heutzutage bei den Weintrinkern – und damit zwangsläufig auch bei den Weinbauern – nicht mehr die Menge im Vordergrund, sondern die Qualität. Die Weine aus Apulien galten lange Zeit als durchschnittliche aber preislich interessante Weine. Viele Weinbauern, so wie die Barulli’s, haben dies jedoch drastisch geändert. Sie wollen vor allem qualitativ hochstehende Weine produzieren.

Der Primitivo di Manudria Calidus, DOC ist sicherlich der „Top-Wein“ der Barullis. Antonio Barulli sagt jedoch ganz Stolz: „alle unsere Weine sind gut“, erzählt uns auch voller Stolz, warum der andere Primitivo, Nonna Cecca heisst. Er habe ihn mit viel Liebe produziert. Heissen tut er wie seine Grossmutter, welche Antonio über alles geliebt hat. Eben, „Nonna Cecca“.

Heute möchten Weinliebhaber und Weintrinker gerne wissen, was sie trinken. Wir von Apulia wollten nicht einfach Weine importieren. Wir wollten die Menschen und Ihre Geschichten kennenlernen. Wir wollten Ihre Phylosophien in der Produktion kennenlernen. Wir suchten das Besondere. Wir suchten Produkte, wo wir voll und ganz dahinter stehen können. Wir wollten sehen wo diese Produkte wachsen. Wie diese gepflegt werden. Wie diese behandelt werden.

famBarulli

Von links: Fabiana, Antonio, Anna und Michele Barulli

An einem Sonntag gingen wir mit der Familie Barulli ans Jonische Meer essen. Natürlich in ein Restaurant, welche die Fabiana Weine im Sortiment haben. Hervorragende Weine. Gespannt waren wir auch auf einen ganz besonderen Wein. Antonio sagt uns: „Der hat noch keinen Namen. Ich möchte ihn nicht einfach Moscato oder Prosecco nennen, denn da gibt es so viele qualitativ durchschnittliche Weine, enorme Unterschiede zu unseren zwei Weissen.“ Der „ohne Namen“ hatte auch keine Etikette. „Wir produzieren ihn schon bald“, sagte mir Antonio. Es gibt ihn in „leicht süss“ und in „Brut“. Wir haben beide getrunken und waren von beiden begeistert und sprachlos. Prosecco? Moscato?

Beide Weissweine haben eine leichte, so genannte natürliche Kohlensäure, d.h. jene, die während der Gärung aus den Hefezellen in den Wein diffundiert. Ist in einer extrem kleinen Blasenform im Wein vorhanden und insofern ist sie auch fester eingebunden und präsentiert sich feinperliger als die zugesetzte Kohlensäure.

Wir freuen uns jetzt schon auf diese 2 neuen „Schätze“. Vielleicht dann schon mit einem Namen? Bei uns am Tisch tauften wir ihn ganz einfach „senza parole“. Sprachlos!

Der Weinliebhaber möchte Qualität. Dieser radikale Wandel der Kauf- und Konsumgewohnheiten erforderte eine entsprechende Anpassung der Weingärten, die aber nicht von heute auf morgen erfolgen konnte. Viele Jahre arbeiten die Barulli’s nun schon an gleichmäßig niedrigeren Erträgen bei hoher Qualität.

Antonio betont nochmals, dass es sehr wichtig und notwendig ist, um die von den Weinkonsumenten geforderte Qualität erzielen zu können, einen Teil der Trauben knapp vor Reifebeginn wegzuschneiden, damit die verbleibenden besser ausreifen und eine höhere Qualität erreichen können.

weinräbenFabiana

Wunderschöne und gepflegte Reben

Abschliessend sagt er uns, „ihr Seid die einzigen die unseren Wein in der Schweiz vertreibt. Versichert Euren Kunden, dass wir ehrliche und gute Weine produzieren, eigentlich schon fast Bio. Wir achten extrem darauf, was wir im Weinbau einsetzen. Sagt den Kunden, dass guter Wein auch etwas mehr kosten darf. Sagt Ihnen, dass Antonio Barulli und seine Familie für die Qualität der „Fabiana“ Weine immer gerade stehen werden.

Das machen wir gerne, Antonio.

Auch wir waren begeistert, nicht nur von den Weinen sondern von Eurer Gastfreundchaft und Eurer professionalität gepaart mit der Liebe für Euren Wein. Danke!


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Geschenk-Korb

KorbkorbKleinZuWünschen Sie Geschenkkörbe (Geschenk-Schachteln)? Möchten Sie Ihre Kunden beschenken? Ihre Freunde? Im Shop finden Sie 2 mögliche Geschenk-Körbe, oder teilen Sie uns per Mail die Produkte aus unserem Sortiment mit, welche Sie als Inhalt möchten und wir stellen es Ihnen zusammen.

Firmen beraten wir gerne beim finden der passenden Verpackung und der passenden Produkte. Sie können auch Weinflaschen verschenken. Möglich als 1er, 2er, 3er oder 6er Verpackung.

Sie kennen Ihr Budget und möchten wissen, ob dies reicht? Rechnen Sie es selbst aus: Sie bezahlen nur die Produkte welche Sie auswählen und die Verpackung (Zuschlag Fr. 5.–).  Einfacher ist es, wenn Sie uns eine Mail zusenden.


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Wer ist Robert Parker

Parker ist ein US-amerikanischer Weinkritiker und -autor. Er betreibt seit fast 30 Jahren professionellen Weinjournalismus. Seine Weinbewertungen mit den numerischen Parker-Punkten sind international ein massgeblicher Faktor zur Preisbildung auf dem Weinmarkt. Parker veröffentlicht seine Bewertungen in seinem zweimonatlich erscheinenden Newsletter „The Wine Advocate” und den Büchern „Bordeaux”, „Rhône Valley” und „Parkers Wein-Guide”.


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Was ist Wine Spectator

Das international renommierte Magazin Wine Spectator mit Sitz in New York gehört sicher zu Klassikern der Weinbewertung und erscheint bereits seit 1976. Neben Robert Parkers Wine Advocate ist es die weltweit bekannteste Quelle für Weinbewertungen.

Aktuell erscheint der Wine Spectator 15 mal im Jahr und bespricht dabei bis zu 1.000 Weine jährlich. Neben der reinen Bewertung von Einzelweinen widmet sich das Magazin aber auch ganzen Regionen oder bespricht die aktuellen Jahrgänge in verschiedenen Weinbaugebieten im Detail.

Besondere Aufmerksamkeit erhält zudem die jährlich erscheinende Liste der Top 100 Wines. Die Bedeutung dieser Spitzenbewertungen und die Reichweite des Wine Spectator ist so groß, dass sich die Preise einzelner Weine auf der Top 100 Liste nach deren Veröffentlichung verdoppeln oder gar verdreifachen


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Weinbewertung: das 100 Punkte-System

Um Weine und deren Qualität zu beurteilen wird meistens das 100 Punkte-System verwendet (Parker, Wine Spectator, Wine Enthusiast, etc.):

  • unter 70 Punkte: Nicht empfehlensert
  • 70 bis 79 Punkte: Durchschnittliche Weine
  • 80 bis 84 Punkte: Gut gemachte, solide Weine
  • 85 bis 89 Punkte: Sehr gute Weine
  • 90 bis 95 Punkte: Aussergewöhnliche Weine mit perfektem Charakter und Stil
  • 96 bis 100 Punkte: Grossartige Weine, Klassiker

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Was ist Wine Enthusiast

Der Wine Enthusiast ist ein 1988 gegründetes amerikanisches Lifestyle-Magazin, das neben Wein auch Reise- und Lebensmittel-Artikel publiziert. Inzwischen weltweit verbreitet, erreicht es fast eine Million Leser monatlich. Die Besonderheit sind die eigenständigen Redaktionen in den wichtigsten Wein-Nationen. Nach dem Wechsel der Italien-Chefin Monica Larner zu Parkers Wine-Advocate hat Kerin O’Keefe die Italien-Redaktion übernommen. Auch sie genießt seit Jahren eine hohe Reputation unter Italiens Winzern.

Seit einigen Jahren ist der Wine Enthusiast auch im Internet höchst aktiv und erfolgreich. Alle Wine-Reviews erscheinen unter winemag.com inklusive recht ausführlicher regionaler Beschreibungen.


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Was ist Gambero Rosso

Gambero Rosso ist ein italienisches Unternehmen, das hauptsächlich durch das Buch „Vini d’Italia“ bekannt ist. Dieses jährlich erscheinende Werk gilt als der bekannteste Weinführer für italienische Weine.Die Weine werden von unabhängigen Fachleuten in Blindtests verkostet und bewertet. Im Gambero Rosso aufgeführte Weine gelten bereits als Weine von überdurchschnittlicher Qualität, zur Qualitätskennzeichnung werden Weingläser vergeben:

– 1 Bicchiere (ein Weinglas) = guter Wein

– 2 Bicchieri (zwei Weingläser) = sehr guter Wein

– 3 Bicchieri (drei Weingläser) = hervorragender Wein, höchste Auszeichnung


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Empfohlene Wein-Trinktemperaturen

Empfohlene Trinktemperaturen
Volle Rotweine 16°C bis 18°C
Leichte, tanninarme Rotweine 14°C bis 16°C
Beste Weißweine 12°C bis 14°C
Volle, aromatische Weißweine, Portwein, Süßweine 10°C bis 12°C
Leichte, frische Weißweine 8°C bis 10°C
Bitte beachten Sie, dass ein Wein sich schon beim Einschenken ins Glas um 1 bis 2 Grad erwärmt.

 


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Biologischer Weinbau

Unter Biologischem, Ökologischem oder auch Biologisch-Ökologischem Weinbau versteht man Produktionsformen für die Herstellung von Trauben und Wein auf der Grundlage möglichst naturschonender Maßnahmen unter Berücksichtigung von Erkenntnissen bez. Ökologie und Umweltschutz. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen den Mitgliedsstaaten wurde im Februar 2012 vom SCOF (Standing Committee on Organic Farming) eine EU-Verordnung mit genauen Regeln für Weinberg und gegenüber früher nun auch Keller für die Produktion von Biowein erlassen.


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Apulien

Die Region Apulien (ital. Puglia) mit der Hauptstadt Bari liegt tief im Süden Italiens. Die langgezogene Region besteht aus dem Sporn (das Gargano-Gebirge) und dem Absatz (die Halbinsel Salento) des Stiefels. Der Name geht auf die Apuli zurück; einen Stamm der Osker. Das Gebiet ist eines der ältesten Weinbaugebiete der Welt, denn schon vor 3.000 Jahren pflanzten hier die Phöniker und Griechen Rebstöcke an. Die Römer schätzten besonders den Wein aus Tarentum (Hafenstadt Taranto) und der Dichter Horaz (65-8 v. Chr.) beschrieb dieses Gebiet als einen Ort des „ewigen Frühlings“. Im Gegensatz zu den anderen südlichen Regionen Italiens gibt es kaum Berge. Die Landschaft besteht vor allem aus Hochebenen und Flachland.


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Rotwein

Bezeichnung für einen Wein aus dunklen (blauen bis schwarzen) Rebsorten, der vor allem in wärmeren, südlichen Weinanbaugebieten in großen Mengen erzeugt wird. Rotwein hat einen größeren Anteil an Phenolen und einen kleineren Anteil an Säuren wie Weißwein. Die Farbe entsteht durch die in den Beerenschalen dunkler Trauben enthaltenen Anthocyane. Bei der klassischen Rotwein-Bereitung werden die Trauben gerebelt, das heißt die Stiele entfernt, und gequetscht. Nun setzt traditionell die (beim Weißwein nicht übliche) Maischegärung ein. Dabei erfolgt die Gärung des Mostes zusammen mit den Schalen und dem Fruchtfleisch.


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Weisswein

In der Regel aus weißen (hellen) Rebsorten gekelterter Wein. Die Herstellung unterscheidet sich wesentlich von der aufwändigeren Rotwein-Bereitung, aber es erfolgen ähnliche Arbeitsschritte. Im Gegensatz zum Rotwein erfolgt sofort nach dem Abbeeren und Mahlen der Trauben das Pressen. Die Gärung des Mostes erfolgt überwiegend ohne Stiele und Beerenschalen.


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Roséwein

Roséwein entsteht ausschließlich aus Rotweintrauben. Der Unterschied zu normalem Rotwein ist, dass der Most in der Regel sehr schnell von den Schalen getrennt wird. Der Wein wird also im Wesentlichen wie ein Weißwein ausgebaut. Durch die frühzeitige Separierung des Mostes von den Schalen erfolgt nur eine geringe Extraktion der Farbstoffe, denn die rote Farbe beim Rotwein kommt nur aus den Schalen.


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Haltbarkeitsdatum Apulia Produkte

Unsere Apulia-Produkte sind mit einem Mindest-Haltbarkeitsdatum (MHD) versehen, was NICHT mit einem Verfall- oder Verbrauchsdatum verwechselt werden darf, welches bei leicht verderblichen Lebensmitteln zur Anwendung gelangt. Mit dem Mindest-Haltbarkeitsdatum garantiert der Hersteller die ursprüngliche Qualität seines Produkts bis zu diesem Datum.


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Zahlungsmöglichkeiten

Gegen Postfinance, Krediktkarten oder Vorauszahlung (für Private, über den Shop) oder auch gegen Rechnung (nach Bonitätsprüfung) jedoch nur für den Detail- sowie Grosshandel. Ueber die Bonitätsprüfung wird keine Korrespondenz geführt. Unsere Rechnungen sind, sofern keine abweichenden Abmachungen getroffen wurden, innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung, ohne jeden Abzug zahlbar.


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Was für Porto und Versandkosten werden verrechnet?

Porto und Versandkosten Private

Für den Versand wird Fr. 9.– in Rechnung gestellt. Ab Fr. 200.– versenden wir die Ware kostenlos. Die Lieferung erfolgt durch uns selbst oder durch selbst ausgewählte Partnerfirmen wie die Post, DPD, DHL, UPS oder andere Kuriere!

Porto und Versandkosten für den Detail- und Grosshandel

Lieferungen werden ohne Zuschlag, franko Domizil ausgeführt (Mindestbestellung netto Fr. 300.–).


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Gibt es eine Mindestbestellung für Grosshändler?

Die Minimal-Bestellung für Detail- und Grosshändler beträgt lediglich Fr. 300.–. Mehr Informationen für Grosshändler unter diesem LINK.


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Kann ich auch als Grosshändler diese Produkte kaufen?

Ja. Wenn Sie einen Laden haben oder Grosshändler sind, so erhalten Sie Grosshandelspreise. Mehr Informationen für Grosshändler unter diesem LINK.


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GVO-Frei und nur aus eigenem Hartweizen

gmoFreeDie „Pasta Vera“ wird nur aus italienischen Hartweizen hergestellt, welcher Mirco Raguso selber auf seinen Feldern produziert. Seine Familie produziert Hartweizen bereits schon in der dritten Generation. Das Saatgut ist GVO-FREI und zu 100% italienischer Herkunft (keine Gentechnisch veränderten Organismen). Die Erfahrung von 3 Generationen in der Getreideproduktion, die Garantie der Herkunft und die Qualität der Rohstoffe machen Pasta Vera einzigartig und haben dazu geführt, dass sogar der bekannte Starkoch Jamie Oliver die Pasta hier produzieren lässt. Nur natürliche Zutaten wie Wasser und Hartweizengrieß werden für diese Pasta verwendet, die keinerlei Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsmittel enthält. Pasta Vera war sogar unter den Finalisten bei „Oscar Green 2010″. Die Kombination von Hartweizengrieß und einer langsamen Trocknung von über 40 Stunden (im Gegensatz zur herkömmlichen von ca. 16 Stunden) ist Grundlage für ein optimales Kochergebnis und garantiert dem Produkt einen einzigartigen Geschmack, der durch die traditionellen Saucen noch gesteigert werden kann, aber auch als „pasta in bianco“, weiss belassener Pasta, ausgezeichnet ist. Pasta Vera wiederspiegelt sich auch in der Verpackung – schlicht und edel zugleich.


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Frisch ins Glas, keine 48 Stunden nach der Ernte

Der Familienbetrieb, welcher unsere Apulia Produkte produziert (Saucen, Antipasti, Patés, etc.), ist in Cellino San Marco, in der Provinz Brindisi und hat eine alte Tradition. Ein Familienbetrieb welcher sich sehen lassen kann. Qualität und Tradition stehen für den Senior Chef Mario, seiner Frau Maria Rita und seinem Sohn Nicola an oberster Stelle. In Apulien wird Landwirtschaft nicht nur geliebt sondern auch gelebt. Die Familienbetriebe lieben und leben diese Leidenschaft zur Tradition und sind Stolz auf die Qualität Ihrer Produkte. Der Junior-Chef Nicola kümmert sich mit seinem Vater und seiner Mutter zusammen um die Produktion der Apulia Produkte. Diese werden sofort nach der Ernte frisch, von Hand und innerhalb maximum 48 Stunden verarbeitet, kontrolliert und abgefüllt. Selbstverständlich haben unsere Produkte keine Konservierungsmittel. Falls Olivenöl im Produkt vorkommt, so handelt es sich immer um Qualitäts-Olivenöl aus Apulien. Meistens Olio d’Oliva Extra Vergine. All das wiederspiegelt sich im einzigartigen Geschmack und in der Qualität dieser wunderbaren Apulia Produkte. Alles wird liebevoll und in Handarbeit produziert und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Trotz der extrem hohen manuellen Feldarbeit, der manuellen Produktion, des einsatzes von erstklassigem Olivenöl, sind wir uns sicher, dass sich dieser Aufwand und diese Mehrkosten in der Qualität der Produkte wiederspiegelt. So nebenbei…, obwohl Cellino San Marco ein kleines Dorf ist, könnte Ihnen dieses Dorf trotzdem irgendwie bekannt vorkommen. Cellino wird oft genannt, weil es unter anderem der Geburts- und Wohnort von Al Bano Carrisi ist. Albano, welcher selber auch Wein und Olivenöl produziert (Curti Pitrizzi heisst seine Masseria) hatte die damals sehr junge Schauspielerin Romina Power, Tochter von Hollywood-Star Tyrone Power kennen und lieben gelernt. Seine Lieder erzählen oft von seiner Liebe zur Landwirtschaft. Welt-Hits wie «Felicità», «Ci Sarà», «Sharazan» oder «Sempre sempre» sind unvergessen


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Tipps zu unseren Antipastis in Olivenöl

Sämtliche Antipastis in Olivenöl werden von Hand verarbeitet und eignen sich vorzüglich für delikate Antipasti-Teller. Selbstverständlich können Sie unsere Antipasti auch als Beilagen servieren oder auch mit anderen Antipastis, wie Mozzarella, Tomaten, Salami, Aufschnitt im Allgemeinen und was das Herz noch begehrt, verfeinern. Sie erhalten diese Produkte unter diesem LINK


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Tipps zu unseren grillierten Antipastis

Die grillierten Antipastis eigenen sich vor allem für Antipasti-Teller. Sie sind eine richtige Delikatesse, können jedoch auch mit anderen Vorspeisen angereichert werden, wie z.B. Mozzarelline, frische Tomaten, Aufschnittplatten, etc.! Sie erhalten diese Produkte unter diesem LINK


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Orecchiette mit Cime di Rape

Es genügt eigentlich, die fertigen Cime di Rape aus dem Glas direkt in die gekochte und abgetropfte Pasta zu geben. Selbstverständlich können Sie die Cime di Rape auch zuerst in einer Pfanne erwärmen und falls gewünscht mit noch mehr Extra Vergine Olivenöl verfeinern. Die Orecchiette eignen sich vorzüglich zu den Cime di Rape. Sie erhalten die Cime di Rape fixfertig unter diesem LINK


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Patès und Crèmes, so viele Einsatzmöglichkeiten

Artischocken-Pates: Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben. In Würfel geschnittenen Speck mit wenig Knoblauch anbraten,  ein paar Suppenlöffel Artischockenpatès dazubegen (je nachdem wie viel Pasta Sie kochen) und sofort etwas Pasta Kochwasser (wenig, ca. 5cl) und die al dente gekochte Pasta dazufügen und ca. 1 Minute sautieren. Fertig.

Dies war nur ein Beispiel, mit den Artischocken Pates. Sie können Sämtliche Pates zur Pasta dazugeben. Fertig ist ein wunderbares Pasta Gericht. Die Pates eignen sich jedoch auch als:

– Bruschetta (Pate auf das warme oder kalte, geröstetes/getostete Brot streichen)

– Creme für Sandwiches (verfeinern Sie Ihre Sandwiches mit den von Ihnen gewünschten Pate’s)

– Zu Fleischgerichten (etwas Pate z.B. zu grilliertem Fleisch)

Sie erhalten all diese Produkte unter diesem LINK


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Bruschetta auch zur Pasta

Unsere fertige Bruschetta kann sowohl auf leicht geröstetem Brot (einfach etwas Bruschetta aus dem Glas auf das geröstete Brot geben, fertig) oder aber mit Pasta gegessen werden (Pasta Vera al dente kochen und in den Teller geben. Nach belieben 2-3 Suppenlöffel Bruschetta auf die Pasta geben, wenn gewünscht mit etwas Parmesan verfeinern).

Sie erhalten die Bruschetta unter diesem LINK


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Traditionelle Pasta

Die Pasta „REGIONALE“  ist für die Pugliesi immer noch das Beste aus der einheimischen Küche. Die beliebteste unter der regionalen Pasta ist sicherlich die „Orecchiette“. Aber auch alle anderen Sorten sind eine Gaumenfreude. Sie erhalten die Pasta unter diesem LINK


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Durch Bronzeformen gezogen

Die Pasta Vera wird in alten Bronzeformen hergestellt „TRAFILATA IN BRONZO“ . Diese Bronzeformen sind wichtig,  weil die Pasta dadurch aussen leicht rauh wird und die Sauce besser haften lässt und für viele somit einfach besser schmeckt. Sie erhalten die Pasta unter diesem LINK


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Rigavera – Warum innen geriffelt

Die Pasta „RIGAVERA“ ist eine richtige Gourmet-Pasta. Unsere kreative Antwort! Aussen glatt (liscia) und innen geriffelt (rigata). Bei dieser Pasta bleibt die Sauce innen haften und schmeckt somit vorzüglich. Im Shop erhältlich unter diesem LINK


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Spaghetti aromatisiert Nero di Seppia

Spaghetti mit Nero di Seppia eignen sich bestens für alle Fischgerichte.

Ein „schnell Rezept“ sind die Spaghetti al Nero di Seppia mit Thon:

250g Thon aus der Dose mit Kapern und etwas Olivenöl extra Vergine verfeinern, in die al dente gekochten (in wenig Wasser kochen) beigeben, schwenken, fertig. Buon appetito.

Sie erhalten die Spaghetti unter diesem LINK


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Linguine aromatisiert Pilze

Passen vorzüglich zu Rahmsaucen, Gorgonzola-Saucen, 4 Formaggi Saucen. Als Beilage zu Fleischgerichten, aber auch als Hauptgang.

Schnell-Gericht:
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Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, geschnittene Zwiebeln anbraten (klein gehackt), danach Rahm beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den al dente gekochten Linguine vermengen. Etwas Petersilie und Parmesan darüber streuen. Fertig. Buon appetito.

Sie erhalten die Linguine unter diesem LINK


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Linguine aromatisiert Zitrone

Passen vorzüglich zu Crevetten, Muscheln oder auch als Beilage zu Fischgerichten, wie z.B. zu Lachs.

Auch als Schnell-Gericht:

Linguine mit Rohschinken
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In einer Pfanne Butter schmelzen, etwas Zitronen-Abrieb und den in Streifen geschnittenen Rohschinken beigeben, 1 Minute köcheln lassen und mit den al dente gekochten Linguine al Limone vermengen.

Sie erhalten die Linguine unter diesem LINK


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Linguine aromatisiert Trüffel

Passen vorzüglich als Beilage zu Fleischgerichte oder auch als Hauptgang mit Rahm- und Käsesaucen/Baumnüsse.

Auch als Schnell-Gericht, mit Pilze:

Zwiebeln und etwas Knoblauch in heisses Olivenöl geben, Pilze nach Wahl (in Scheiben geschnitten) für einige Minuten anbraten. Salz, Pfeffer und ein paar geschnittene Cherry Tomaten beigeben. Köcheln lassen bis die Pasta al dente gekocht ist.  Etwas Kochwasser in die Pilze geben. Die abgetropfen Linguine mit der Sauce vermengen und servieren. Auf Wunsch kann auch mit etwas Parmesan verfeinert werden. In wenigen Minuten gekocht. Schmeckt vorzüglich.

Sie erhalten die Linguine unter diesem LINK


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Wichtigste Rebsorten Apuliens

primitivoPrimitivo ist eine dunkel rote autochthone Traube aus Apulien, bekannt für ebensolche dunkle tannin- und alkoholreiche Weine mit starkem Körper und charakteristisch würzigem Aroma nach Waldfrüchten. Auf Grund seines hohen Tanningehaltes bedarf auch der Primitivo einer guten Reifung, entweder in der Flasche oder dem Fass. Der Anbau erfolgt vorwiegend in Süditalien. In anderen Ländern, (wie z.B. Kalifornien) heißt der Primitivo Zinfandel und ist verwandt mit dem kroatischen Crljenak Kasteljanski. Der Name Primitivo leitet sich nicht von primitiv, sondern von prime uve, die erste Traube, weil sie die erste Traube ist, die schon Ende August reif am Rebstock hängen.

negroamaroDie Negroamaro Traube ist neben der Primitivo Traube die beliebteste rote autochthone Traubensorte aus Apulien. Sie wird dort schon seit über tausend Jahren angebaut und ergibt sehr gute kräftige Rotweine, die in neuerer Zeit auch wieder sortenrein angebaut werden bzw. zum Teil mit Malvasia Nera verschnitten wird. Die Negroamaro enthält vor allem Fruchtaromen nach schwarzer Johannisbeere und Kirsche. Der Salento ist das bekannteste Anbaugebiet für Negroamaro.

Uva-Malvasia-del-Lazio-X-PaMalvasia ist eine uralte Traubensorte. Mittels dieser Trauben lassen sich aromatische Weine jeder Farbe in trockener, perlender oder süßer Form herstellen. Es existieren dutzende Synonyme für die Malvasia (Malmsey, Malvasia, Malvasier, Monemvasia) und dessen Subvarianten (Malvasia bianca, Malvasia nera, Malvasia rossa, Malvasia di candia). Heutzutage wird die Malvasia-Traube in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Kroatien, Slovenien und in den Vereinigten Staaten angebaut. Man geht davon aus, dass der Malvasia aus Griechenland stammt. Der Name Malvasia leitet sich von der griechischen Küstenstadt Monemvasia ab, die zu Zeiten des byzantinischen Reiches ein bedeutender Handelsplatz war. Im Laufe des Mittelalters wurde der Malvasia unter den venezianischen Kaufleuten so zahlreich gehandelt, dass daraus wohl eines der ersten internationalen Marketingkonzepte mit einem Markenprodukt hervorging. Selbst in den Werken von Shakespere und Thomas Mann hat dieser Wein Erwähnung gefunden. Er wurde sogar von Martin Luther geachtet. Kennzeichnend für Malvasia-Trauben sind fruchtig aromatische Weine mit geringer Säure und vollem Körper.

uva_fianoFiano ist eine sehr alte weiße Rebsorte Süditaliens, die überwiegend in Apulien und Kampanien angebaut wird. Aus Fianotrauben werden würzige Weißweine mit guter Struktur, lebendiger Säure und einem facettenreichen Geschmack mit Honignoten und tropischen Früchten. Fiano Weißweine sind ganz anders als die klassischen italienischen Pinot Grigio und Pinot Bianco oder Soave. Über den Fiano sagt man, es sei der beste Weißwein Süditaliens. Der Fiano soll schon von den Römern angebaut worden sein, damals mit dem Namen Vitis apiana (der Wein der von Bienen geliebt wird).

nero-di-troia-grappoloUva di Troia (auch Nero di Troia genannt) ist eine Rotweinsorte im Süden Italiens. Die Traube von Troia (also Troja) genannte Sorte soll von den Griechen aus Troja importiert worden sein. Andererseits gibt es in Apulien nur unweit von Foggia den Ort Troia.  Die sehr spätreifende Sorte ist mäßig wuchsstark. Die Erträge sind nicht sehr hoch. Die Uva di Troia ergibt tiefdunkle Rotweine mit einem violetten Schimmer. Der Alkoholgehalt ist meist sehr hoch und kann 14 Volumenprozent übersteigen. Der Wein findet Eingang in die DOC – Weine. Uva di Troia ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera).

falanghinaFalanghina ist eine sehr alte, je geradezu antike Rebsorte, deren Ursprung im alten Griechenland zu suchen ist. Aus Falanghina werden heute im Süden Italiens Weine mit schöner Frucht und wunderbar mineralischen Noten gezaubert.

Bereits der Name Falanghina lässt den griechisch antiken Ursprung erkennen, denn „phalange“ bedeutet im Griechischen „an den Pfahl gebunden“, was die übliche Reberziehung für die Sorte Falanghina war. Auch wenn sich der Ursprung nicht mehr wirklich nachvollziehen lässt und auch die Verwandtschaft mit dem legendären Falerner des antiken Roms eher zweifelhaft ist, so ist zumindest sicher, dass Falanghina zu den ältesten Rebsorten gehört.

uva_CHARDONNAYDer Chardonnay ist die weltbekannteste und am meisten angebaute Weisswein-Traube. Es gibt unzählige Beschreibungen zu den Aromen und Geschmacksausprägungen des Chardonnay. Im Allgemeinen reichen die Aromen von Butter und Toast bis hin zu exotischeren Richtungen wie Banane und Guave. Auch wird dem Chardonnay des Öfteren eine mineralische Note nachgesagt. Seine Geschmacksprofile sind ebenso unterschiedlich. Die Chardonnays sind sowohl bei den Herstellern als auch den Konsumenten beliebt. Die Trauben führen zu einem hohen Ertrag, wachsen in einem breiten klimatischen Spektrum, und die Weine können mit relativ geringem Aufwand in akzeptabler Qualität hergestellt werden. Beachtet werden muss, dass der Wein unter übermäßig warmen Bedingungen seine natürliche Zucker-Säure-Balance verlieren kann, was zu flachen Weinen führt.


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